Große Verärgerung und heftige, aber auch nachvollziehbare Kritik gab es zum geplanten Schwimmbadende zum 1.9.2016.
Wie in den Jahren zuvor wurde die Saison festgelegt auf den 1.Juni bis zum 1.September. Wobei es abhängig von Feiertagen, Wochenenden und Ferienlagen etwas Flexiblität in den Planungen gab. Ursprung dieser Festlegung war, dass in den früheren Badezeiten im Mai und bis zum Bauernmarkt Aufwand für in der Regel deutlich weniger Besucher betrieben wurde als in der Kernsaison.
In der allgemeinen Spardiskussion wurde besprochen, dass hier ein - wenn auch bescheidener - Beitrag zum Sparen geleistet werden kann. Nunmehr kam der Herbst 2016 und ein "Ausnahmeherbst" kündigt sich an. Der Ruf nach einer längeren Saison wurde laut. Das dem nicht nachgegeben werden konnte war nicht unbedingt eine Frage des Geldes, sondern eine Frage der Rahmenbedingungen. Und mit die wichtigste Frage ist: Steht über die ursprünglich vereinbarte Saisondauer ausreichend Personal zur Verfügung? Und genau hier gibt es Engpässe. Kein Magistrat darf ein Auge zurdrücken und einen Badebetrieb riskieren, wenn keine ausreichende Badeaufsicht zur Verfügung steht.
Ist aber geöffnet und irgendetwas passiert, wird niemand sich mit Verweis auf das schöne Wetter vor die Verantwortlichen stellen. Ich habe keine Probleme in 2017 die Saison wieder nach hinten zu verlängern. Aber nicht nach dem Motto für die - sicher nicht hochbezahlten - Saisonkräfte: Bleib mal in Bereitschaft, aber wenn es nicht klappt, dann gibt's auch kein Geld. Ein Folgevertrag hat wohl verständlicherweise Vorrang für Saisonkräfte. Dann fairerweise von vorneherein festlegen, dass bis Bauernmarkt wieder geöffnet ist...
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| OB vom 2.9.16 |
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| OB vom 2.9.16 |
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