Liebe Groß-Umstädter!

Am 20. August ist Bürgermeisterwahl und ich kandidiere erneut für dieses Amt. Ich kann nicht nur auf zwei erfolgreiche Wahlperioden zurückschauen, sondern habe auch klare Vorstellung über die weitere Entwicklung von Groß-Umstadt und seinen Stadtteilen.

Die gute Lebensqualität in Groß-Umstadt ist kein Zufall und keine Selbstverständlichkeit – sie muss auch in Zukunft erarbeitet werden. Kinderbetreuung, Gewerbeansiedlung, Infrastruktur, Gesundheitsversorgung, Angebote für Jugend und Familien und Seniorenbetreuung bleiben wichtige Aufgabenfelder für die kommenden Jahre. Ich habe dazu klare Wege aufgezeigt, die ich gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, der Wirtschaft, den Vereinen und Verbänden und der Umstädter Politik gehen möchte.

Ich habe mich in diesen Jahren mit großem persönlichen Einsatz und Herzblut für unsere Stadt eingesetzt und möchte dies auch weiter tun. Es gibt noch viele Aufgaben, die vor uns liegen und ständig neue Herausforderungen. Bitte gehen Sie am 20. August zur Wahl. Ich bitte Sie um Ihr Vertrauen und Ihre Stimme.

Ihr
Joachim Ruppert

Montag, 5. September 2016

Kappesgärten

Für großen Aufruhr sorgte die Ankündigung des neu gewählten Ortsbeirates und der Antrag der SPD, über eine neue Bauleitplanung für den Bereich der Kappesgärten zu beraten. Sofort - es wusste noch niemand, was überhaupt geplant war - gab es Protestkundgebungen. Ein Bebauungsplan legt nicht nur fest, dass bzw. wo gebaut werden kann - er legt auch fest, dass und wo nicht gebaut werden darf.

Die aktuelle Planung ermöglicht zum Bestehenden relativ wenig bis keinen Spielraum für neue Entwicklung. Aber es ist gut und richtig, dass sich nicht kommunalpolitisch engagierte Bürger zu Wort melden, wenn sie betroffen sind. Das geht in unserer Stadt gut.

Ergebnis scheint zu sein, dass sich ein guter Dialog aus dem ersten Treffen entwickelt. Was es aber weder für Bürger noch für die Politik geben darf: Der "laute" darf dem leiseren kein Denkverbot erteilen! Die Meinungsfreiheit gilt für alle. Ich fand es befremdlich den Satz zu vernehmen, dass der Ortsbeirat besser das "Maul halten soll", da er sowieso keine Ahnung hat. Das ist dann doch Arroganz pur gegenüber denjenigen, die Ihre Freizeit für das Wohl unserer Stadt zur Verfügung stellen.

OB vom 2.9.16

OB vom 2.9.16

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