Liebe Groß-Umstädter!

Am 20. August ist Bürgermeisterwahl und ich kandidiere erneut für dieses Amt. Ich kann nicht nur auf zwei erfolgreiche Wahlperioden zurückschauen, sondern habe auch klare Vorstellung über die weitere Entwicklung von Groß-Umstadt und seinen Stadtteilen.

Die gute Lebensqualität in Groß-Umstadt ist kein Zufall und keine Selbstverständlichkeit – sie muss auch in Zukunft erarbeitet werden. Kinderbetreuung, Gewerbeansiedlung, Infrastruktur, Gesundheitsversorgung, Angebote für Jugend und Familien und Seniorenbetreuung bleiben wichtige Aufgabenfelder für die kommenden Jahre. Ich habe dazu klare Wege aufgezeigt, die ich gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, der Wirtschaft, den Vereinen und Verbänden und der Umstädter Politik gehen möchte.

Ich habe mich in diesen Jahren mit großem persönlichen Einsatz und Herzblut für unsere Stadt eingesetzt und möchte dies auch weiter tun. Es gibt noch viele Aufgaben, die vor uns liegen und ständig neue Herausforderungen. Bitte gehen Sie am 20. August zur Wahl. Ich bitte Sie um Ihr Vertrauen und Ihre Stimme.

Ihr
Joachim Ruppert

Dienstag, 24. Januar 2017

Trinkwasser in Umstadt

2017 ist ein Jahr der Entscheidung für unser Trinkwasser. Seit 20 Jahren weiß man um den steigenden Nitratwert. Trotz aller Bemühungen der AGGL ist ein Trendumkehr nicht gelungen. Jetzt ist es an der Zeit zu klären, wie das Problem technisch gelöst wird: Umkehrosmose oder Zukauf vom Zweckverband?

Sofort wird auch die Schuldfrage gestellt - ja, Landwirtschaft leistet hier einen Beitrag. Es geht hier um die Landwirtschaft im Ganzen. Es ist nicht der Landwirt oder sind die einzelnen Landwirte als Schuldige auszumachen. Die Landwirte bewegen sich im Rahmen des Erlaubten. Geregelt wird dies in Düngeverordnungen und -gesetzen, die auf Landes- und Bundesebene festgelegt werden.

Das hilft uns als Wasserversorger leider überhaupt nicht. Wir haben die Aufgabe, gute Qualität zu liefern und das werden wir weiter tun. Zielführend wäre es aus meiner Sicht, dass all die Kommunen, die technisch das Nitratproblem lösen MÜSSEN- das sind einige- aus den Agrarsubventionsmitteln von Bund, Land und/oder EU notwendige Zuschüsse erhalten. Sonst zahlen wieder die Bürger als letztes Glied der Kette für Dinge, die andere verantworten.

Darmstädter Echo vom 24.1.17

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